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Liebe Anschlag-Autoren,
ihr seid erfolgreich mit Romanen, Gedichten usw. Dennoch hat nicht jeder von euch schon für ein Magazin geschrieben. Es ist wichtig, als Autor die Textsorte wechseln zu können und doch seinem Stil und Niveau treu zu bleiben. Darum habe ich den Neulingen [im Magazinbereich] unter euch ein paar Hilfestellungen zusammengetragen.

form
Zu einem Artikel gehört eine Headline, ein Anleser und der Text selbst. [Bitte kennzeichnen.]

anleser
Das sind 3-5 Zeilen nach der Überschrift und vor dem eigentlichen Text. Er gibt dem Leser eine kurze Inhaltsinfo und macht neugierig.

stil
Es soll zwar jeder Autor seinen Stil behalten, unbedingt sogar, aber trotzdem sollte man darauf achten, einen Artikel wie einen Artikel zu schreiben und nicht wie ein Fach- buch oder eine andere unpassende Textsorte. Es sei denn, es hat einen speziellen künstlerischen Hinter- grund. Aber im Normalfall passt sich der Autor der Publikation, was die Textform angeht, an.

Lasst euch von anderen Magazinen oder den letzten ANSCHLAG-Ausgaben inspirieren!

Anfang & Ende
Platzt nicht in die Thematik hinein, führt den Leser langsam heran! Findet ein angemessenes Ende, gebt dem Leser etwas mit auf den Weg oder bringt ihn zum Nachdenken!

Links
ANSCHLAG verbindet Web und Print. Deswegen könnt ihr auch in eure Printartikel Links einbauen. Am besten in Klammern an geeigneter Stelle.

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Autor_redaktion Datum_18.02.2010 Kommentare_Lesen [0] Beitrag_Kommentieren
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Die Redaktionsarbeit der nächsten ANSCHLAG-Ausgabe hat begonnen und ihr könnt wieder eure »ARTIKEL, »BEITRÄGE, »IDEEN und »FREIEN TEXTE einsenden. Dies Mal lautet das Thema UN-SINN. Um euch das Thema näher zu bringen und vielleicht die ein oder andere Idee für eure Texte zu wecken, hier wieder ein bisschen QUERDENKEN: UN-SINN. Wo fängt der SINN an und wo hört der UN-SINN auf? Auf wessen Mist ist dieser UN-SINN denn gewachsen? Skurril. Absurd. Kreativ! Wie kreativ darf ein Autor sein? So wie es SINN MACHT. So wie er kann. Aber wie kann er nur? Wie kann er seine Fantasie anstacheln? Fantasy strotzt nur so vor Fantasie. Oder Kinder. Das sind auch so Fantasiebündel. Von denen können wir viel lernen. Viel UN-SINN. Lernen können wir alle noch was. Heute gibt es keine Regeln mehr. Literatur ist nicht mehr Literatur. Heute wird gebloggt und es gibt Twitteratur. UN-SINNIG. Es gibt doch Bücher. Gibt es doch, oder? So viele SINNVOLLE/ SINNLOSE Fragen. Ich frage mich nach dem SINN, dem UN-SINN des Lebens, des Schreibens. Bewirken wir Autoren überhaupt etwas? Hört uns jemand? Dem Mainstream, dem hören sie immer zu! Ja genau. So einem. Das ist OHNE SINN. Der hat doch nichts zu sagen. Was sagt eigentlich der SINN, der sechste? Der SECHSTE SINN, der sagt einem Verleger, ob es SINNVOLL ist ein Manuskript zu nehmen. UN-SINN. UN-SINNLICH ist es ohne die Liebe. SINNLICH waren die Liebesbriefe, die wir einst schrieben. Wo sind sie hin, die Tintenkleckse unserer Sehnsüchte? UN-SINNIG ersetzt durch Pixel. Violette Pixel, wo hin man schaut. Nur UN-SINN im Kopf haben die von ANSCHLAG! Wir hoffen, wir haben neugierig auf mehr gemacht und vielleicht eine kleine Anregung zu einem Text geliefert. Noch bis zum 16.5.2010 können »ARTIKEL und »FREIEN TEXTE eingereicht werden.
Macht MACHT glücklich? Und wenn ja, sind dann glückliche Menschen nicht auch mächtiger? Mächtig sind auch die Medien. Sie nutzen die MACHT der Sprache und Bilder. Sie versuchen die Massen damit zu bewegen. Aber die Masse hat eine ungeheure MACHT. Sie hätte noch mehr, wenn sie mehr wissen würde, denn Wissen ist MACHT. Die Mächtigen wissen dies, aber sie stehen auf MACHTspiele. MACHTspiele können verrückt machen. Du kannst mich auch verrückt machen. Oder anmachen. Willst du mich anmachen??? Aber Liebe macht blind. Ich werde alles in meiner MACHT Stehende tun, um nicht blind zu werden. Oder dick. Schokolade macht dick. Was mich krank macht, ist Machtmissbrauch. Machtmissbrauch folgt nicht immer auf Machtbildung – hab ich mir sagen lassen bzw. das hat mal die Runde gemacht. Wenn was nicht schnell genug die Runde macht, hilft die Werbung weiter. Werbung hat die Macht uns zu locken. Macht verlockt auch. Das macht auch (Un)Sinn. Es ist sinnvoll über die Macht des gesprochenen Wortes nachzudenken. Generell ist das Wort sehr mächtig. Es gibt uns eine Definitionsform für Gedanken, Gefühle, Empfindungen und Erinnerungen. Die haben übrigens auch alle sehr viel Macht über jeden einzelnen von uns. Die Sprache hat die Macht uns zu verbinden und zu trennen. Das macht nichts? Das macht alles! Das macht einen Unterschied! Auf unterschiedlichen Wegen finden Autoren Verlage. Sie müssen Druck machen! Ich muss Schluss machen!!! Noch mehr Ideen zum Thema? Nur her damit. Hier (unter den Kommentaren) können wir eine Sammlung für Gedanken zum aktuellen Thema Macht anlegen. Eine Art Brainstorming für unsere Artikel und Texte. Viel Spaß beim Querdenken!!!
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